Neue Wege im Priorat!
Was hatten wir früher für Probleme unseren Gästen den Weg zum nächsten Dorf zu erklären, sogar direkt vor Ort mit der Landschaft vor Augen!
Es sind einfach uralte gewachsene Wege, Maultierstrecken, rauf und runter, immer auf der Suche nach dem einfacheren Durchgang in einer Landschaft, die ganz und gar nicht einfach ist. Z.B. darf man sich nicht verleiten lassen in die tiefen Täler zu laufen, denn die kleinen Bachbetten sind häufig zugewachsen und zwar meistens mit Brombeeren! Eine blutige Angelegenheit und völlig unpassierbar.
All das ist jetzt vorbei. Keine Ahnung wo die Zuschüsse herkommen, aber wir haben jetzt den großen Luxus von Torroja aus zu Fuß nach Poboleda (2 Std. – Anfang des Weges am Friedhof), nach Porrera (4 Std. der Weg fängt an der Fahrstrasse in der Nähe von Cal Viola, just gegenüber den Müllkontainer), nach Vilella Alta (1,5 Std. Anfang in der Nähe des grossen Brücke unten am Fluss) und auch nach Gratallops, nach Scala Dei, etc. wandern zu können.
Die Behörden sind auch dabei große Wanderstrecken zu markieren. Sie heißen dann GR (also Gran Ruta), eine davon geht an Torroja vorbei, dort kann man hunderte von Kilometern wandern und es herrscht sicherlich nicht so viel Verkehr wie nach Santiago, obwohl es auch möglich wäre von einer dieser GRs in der Nähe des Priorats nach Santiago zu wandern, mal was ganz anders).
Wir sind der Meinung, dass eine Landschaft wie das Priorat „erwandert“ werden sollte. Natürlich haben alle Dörfer kleine Restaurants und auch ein öffentliches Schwimmbad, falls man im Sommer unterwegs sein sollte. Am Wegesrand kann man nicht nur Mandelbäume, Olivenhaine oder Weinberge finden, sondern auch Erdorchideen und tausend andere Blumen im Frühjahr, Feldfrüchte wie Mandeln, Wildfeigen, Brombeeren, im Sommer und Trauben und natürlich Pilze im Herbst. Für Abwechslung ist gesorgt und die Seele kann baumeln.
Also, auf nach Torroja! Die Landschaft lässt sich zu Fuß am besten erobern, ganz zu schweigen von einem Aufstieg auf dem Montsant, dieser „heilige Berg“ ist kaum 6 Km von Torroja entfernt und bietet Wander- und Klettermöglichkeiten ohne Ende.
Und für alle die, die ein bisschen mehr sehen wollen, können wir den deutsche Wanderführer Costa Daurada empfehlen. In unseren Häusern liegen welche bei, man weiß allerdings nie, ob die letzten Besucher sie auch zurückgelegt haben, also besser ein eigenes Mitbringen. Wir haben Kunde, die schon seit Jahren die empfohlenen Wanderungen in der ganzen Region mitmachen und schon mehr Wegen kennen wie wir selbst!
Es gibt natürlich auch geführte Wanderungen durch den Parc Natural del Montsant siehe:
www.catsud.com/montsantsierra.html
Ob eine deutschsprechende Führung angeboten wird wissen wir nicht.
Keine Angst vor Aschewolke
An alle Urlaubsreifen die Angst haben sich zu entscheiden wegen der Aschewolke die den Flugverkehr zur Zeit ganz schön beeinflusst. Unsere Unterkünfte kann man alle mit dem Auto erreichen, sie brauchen auch nicht mit der Fähre fahren. Bei uns können Sie Ihren Urlaub in aller Ruhe genießen und brauchen sich keine Gedanken machen ob Sie auch wieder nach Hause kommen. Sollten Sie noch Fragen haben, kontaktieren Sie uns einfach.

Weisswein
Bis dahin hat sich sicherlich rumgesprochen, dass das Priorat eine ideal Weingegend ist. Viele Preise werden jährlich über „unsere“ Weine ausgeschüttet. Eine Bodega die geradezu Preise am laufenden Band erntet ist Terroir-al-Limit von Dominik Huber und Eben Sadie. Anbei einige Berichte über spanische Weine, darunter die von den besagten jungen Winzer (Dits del Terre, Vi de Poble, etc.) Viel Spass beim Lesen und Probieren!
PRIORAT-TORROJA
Einmal ausspannen in einer Gegend wo es keinen organisierten Tourismus gibt. Einfach dort sein und genießen, was sich bietet. Den besten Wein, der seit kurzem auch wieder von Kennern als einer der besten der Welt eingeschätzt wird. Wanderungen über den Montsant, dem heiligen Berg. Die positive Kraft dieses Berges fühlen. Den Hauch der Geschichte spüren, auf Siurana, der letzten Bastion der Mauren diesseits des Ebro. Dem Schicksal ihrer Bezwinger, der Templer in Miravet ganz in der Nähe nachspüren.
Kann man an einem solchen Ort eine Zeit leben und genießen?
Ja, das geht, ,man kann man sich dort einmieten und in einem Dorf leben, wo die menschliche Stimme noch der bestimmende Laut ist, falls überhaupt etwas zu hören ist.
Wollen Sie mal? Fragen Sie nach!




