Ein Sommertag in Torroja

Der ideale Sommertag gibt es natürlich nicht, aber was ein Sommertag in Torroja bedeuten kann, ist leicht zu erklären.

Aufstehen wann man will, wahrscheinlich nicht vor neun Uhr, ausser jemand möchte die Frische des morgens um zu joggen nutzen.  Dann aber sollte man eher um sechs aufstehen, denn alle Wege in Torroja sind steil und schweisstreibend.

Für die “gemütlichen” unter uns ist ein schoner Frühstück im Freien angesagt. Den Einkauf dazu kann man in Torroja selbst erledigen (Cal Joc – Restaurant und Laden) oder am Tag vorher nach Gratallops fahren (exzellentes Brot, Gebäck, alles für den täglichen Bedarf in der “Bäckerei” + Agroboutique mit Delikatessen) oder sogar nach Falset mit Supermärkte, Bäckereien, am Dienstag Strassenmarkt, etc.).

Nach dem Frühstück möchte man vielleicht einen Spaziergang um das Dorf machen, oder im Hochsommer, ab 11 Uhr, gleich das Schwimmbad ansteuern. Dort hat man einen fantastischen Blick über den Montsant (Heiliger Berg), denn das Schwimmbad ist ausserhalb des Dorfes, beinahe an dessen höchster Stelle. Man kann dort nicht nur das Wasser und die Sonne geniessen, sondern auch im Schatten ein kühles Bier geniessen und ein paar Tapas “verputzen”. Das Ganze kann bis ca. 14 Uhr dauern. Um diese Zeit gehen die “Einheimischen” Mittagessen nach Hause. Wir können auch nach Hause gehen und uns etwas Leckeres kochen oder im Restaurant Cal Joc essen, oder uns mit den tollen Tapas zufriedengeben und unser Hunger für den Abendessen sparen.

Nach dem Essen ist Siesta angesagt oder ein tolles Buch. Im Dorf rührt sich nichts bis ca. 17 Uhr. Meistens kommt um die Zeit ein frischer Wind und weckt unsere Geister. Was wollen wir tun? Zum Fluss marschieren und die unberührte Natur bewundern? Nach Scala Dei fahren (nur 8 Km) und das grösste Karthäuserkloster Spaniens besuchen? Einfach schauen was sich im Dorf tut? oder die Nachbardörfer entdecken? Eine Einsiedelei hier eine Bodega dort.

Sicherlich war der interessierte Gast schon in Falset bei der Tourist Info und hat dort unmengen Vorschläge für kürzere oder längere Ausflüge erhalten. Manche mögen jeden Tag was anderes sehen. Die meisten von uns möchten einfach die Ruhe geniessen, keine Geräusche ausser menschliche Stimmen hören, keine Uhr anschauen, keine Verpflichtungen nachgehen , treibenlassen ist angesagt.

Der Abend auf der Terrasse mit einem guten Wein und einem Schafskäse – allein in Torroja gibt es mehr als ein Dutzend Winzer – oder einem guten Gespräch, oder beides, sorgt für einen ausgeglichenen Ausklang des Tages. Natürlich ist ein Mondscheinspaziergang zu später Stunde nicht zu verachten. Irgendwo läuft immer eine menschliche Aktivität und der Gast ist willkommen. An Feierlichkeiten mangelt es nicht im Sommer, vor allem im August nicht. Alles ist möglich, nichts ist Pflicht!

Gute Nacht!

 

 

 

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Zauberstunden am Fluss Siurana

Der Siurana fliesst noch weitgehend unberührt vom Staudamm bis zum Ebro vorbei an Cornudella, danach Poboleda, Torroja, Gratallops, Lloa und weiter Richtung Ebro, wo er bei Mora de Ebro in den grossen Bruder einfliesst. Wir haben festgestellt, dass unsere Kunden sich mit dem Fluss schwer tun, schliesslich fliesst er nicht direkt durchs Dorf. Er ist also etwas schwer zu finden. Dazu muss man den Weg links vom Friedhof nehmen, nach ca. 100 m  nochmals links abbiegen, dann weiter nach unten laufen und nach etwa 500 m wird man mit einer Landschaft belohnt, die man in unserer “durchkultivierten” Zivilisation nicht oft vorfindet. Im Winter oder Frühling fliesst der Siurana munter daher, zur Freude von Vogeln, Frösche, Schlangen und allerlei Pflanzen und anderen Tieren, bis hin zu Wildscheine. Im Sommer bleibt meistens nur Wasser in den tieferen “Tolls” (so heissen diese Naturpools auf Katalanisch), umrundet von siedenweichen Steinen, die zum sonnenbaden, ausruhen, picknicken oder einfach den Himmel anschauen, einladen. Für die dynamischeren unter uns bietet sich eine Wanderung am Fluss entlang (im Winter oder zeitigem Frühjahr wird man sicher ganz schon nass und dürfte fast unpassierbar sein, im Sommer ist es geradezu angenehm, mal nass mal trocken und warm) bis fast Poboleda, dann rechts den Berg hoch und auf der Passhöhe kann man schon wieder Torroja in der Ferne bewundern. Das ganze sollte nicht weniger als 3 Stunden dauern, am besten aber den ganzen Tag, denn die Gegend ist richtig wild und verlassen, man hört nur die Natur in Form von wunderschönen, metallisch glänzenden Bienenfresser, Schwalben, Zikaden und weiss Gott was noch alles!

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Klettern in Siurana und Umgebung

Wir haben immer mehr Kletterer unter unseren Gästen! Siurana war schon immer ein Mecca für Freeclimber aller Schwierigkeitsstufen, seit ein paar Jahren sind Margalef und Montsant dazugekommen. Das verbessert die Lage für unsere Gäste, denn torroja befindet sich direkt gegenüber dem Parc Natural del Montsant, d.h. die Montsant-Klettergebiete sind ca. 9 Km entfernt oberhalb von Scala Dei (auch ein Besuch Wert ob man klettert oder nicht). Margalef hingegen liegt “auf der anderen Seite” von Siurana. Somit liegt das Dorf Torroja genau in der Mitte dieser drei Klettergebiete. Dass die Apartments eine Zentralheizung besitzen wird sehr geschätzt, denn die Monate Dezember, Januar und Februar (da blühen schon die Mandel- und Pfirsichbäume) können Nachts ganz schon kalt sein und wer will schon 10° in der Wohnung haben! Manchmal kommen Gruppen von Kletterer und verteilen sich auf die 4 Apartments von Cal Viola. Tagsüber Klettern und Abends alle im Apartment BRAUN Kochen, sich austauschen, Sylvester feiern, es war schon alles da! Das Apartment BRAUN ist besonder grosszügig und hat auch eine voll eingerichtete Küche, inklusive Spülmaschine und Waschmaschine. Zwei grosse Tische erlauben ein dutzend  Gäste bequem sitzen und auch in der Küche ist genug Platz für mehrere Köche!

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Neue Wege im Priorat!

Was hatten wir früher für Probleme unseren Gästen den Weg zum nächsten Dorf zu erklären, sogar direkt vor Ort mit der Landschaft vor Augen!

Es sind einfach uralte gewachsene Wege, Maultierstrecken, rauf und runter, immer auf der Suche nach dem einfacheren Durchgang in einer Landschaft, die ganz und gar nicht einfach ist. Z.B. darf man sich nicht verleiten lassen in die tiefen Täler zu laufen, denn die kleinen Bachbetten sind häufig zugewachsen und zwar meistens mit Brombeeren! Eine blutige Angelegenheit und völlig unpassierbar.

All das ist jetzt vorbei. Keine Ahnung wo die Zuschüsse herkommen, aber wir haben jetzt den großen Luxus von Torroja aus zu Fuß nach Poboleda (2 Std. – Anfang des Weges am Friedhof), nach Porrera (4 Std. der Weg fängt an der Fahrstrasse in der Nähe von Cal Viola, just gegenüber den Müllkontainer), nach Vilella Alta (1,5 Std. Anfang in der Nähe des grossen Brücke unten am Fluss) und auch nach Gratallops, nach Scala Dei, etc. wandern zu können.

Die Behörden sind auch dabei große Wanderstrecken zu markieren. Sie heißen dann GR (also Gran Ruta), eine davon geht an Torroja vorbei, dort kann man hunderte von Kilometern wandern und es herrscht sicherlich nicht so viel Verkehr wie nach Santiago, obwohl es auch möglich wäre von einer dieser GRs in der Nähe des Priorats nach Santiago zu wandern, mal was ganz anders).

Wir sind der Meinung, dass eine Landschaft wie das Priorat „erwandert“ werden sollte. Natürlich haben alle Dörfer kleine Restaurants und auch ein öffentliches Schwimmbad, falls man im Sommer unterwegs sein sollte. Am Wegesrand kann man nicht nur Mandelbäume, Olivenhaine oder Weinberge finden, sondern auch Erdorchideen und tausend andere Blumen im Frühjahr, Feldfrüchte wie Mandeln, Wildfeigen, Brombeeren, im Sommer und Trauben und natürlich Pilze im Herbst. Für Abwechslung ist gesorgt und die Seele kann baumeln.

Also, auf nach Torroja! Die Landschaft lässt sich zu Fuß am besten erobern, ganz zu schweigen von einem Aufstieg auf dem Montsant, dieser „heilige Berg“ ist kaum 6 Km von Torroja entfernt und bietet Wander- und Klettermöglichkeiten ohne Ende.

Und für alle die, die ein bisschen mehr sehen wollen, können wir den deutsche Wanderführer Costa Daurada empfehlen. In unseren Häusern liegen welche bei, man weiß allerdings nie, ob die letzten Besucher sie auch zurückgelegt haben, also besser ein eigenes Mitbringen. Wir haben Kunde, die schon seit Jahren die empfohlenen Wanderungen in der ganzen Region mitmachen und schon mehr Wegen kennen wie wir selbst!

Es gibt natürlich auch geführte Wanderungen durch den Parc Natural del Montsant siehe:

www.catsud.com/montsantsierra.html

Ob eine deutschsprechende Führung angeboten wird, wissen wir nicht.

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Weisswein

WeissweinBis dahin hat sich sicherlich rumgesprochen, dass das Priorat eine ideal Weingegend ist. Viele Preise werden jährlich über „unsere“ Weine ausgeschüttet. Eine Bodega die geradezu Preise am laufenden Band erntet ist Terroir-al-Limit von Dominik Huber und Eben Sadie. Anbei einige Berichte über spanische Weine, darunter die von den besagten jungen Winzer (Dits del Terre, Vi de Poble, etc.) Viel Spass beim Lesen und Probieren!

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PRIORAT-TORROJA

Einmal ausspannen in einer Gegend wo es keinen organisierten Tourismus gibt. Einfach dort sein und genießen, was sich bietet. Den besten Wein, der seit kurzem auch wieder von Kennern als einer der besten der Welt eingeschätzt wird. Wanderungen über den Montsant, dem heiligen Berg. Die positive Kraft dieses Berges fühlen. Den Hauch der Geschichte spüren, auf Siurana, der letzten Bastion der Mauren diesseits des Ebro. Dem Schicksal ihrer Bezwinger, der Templer in Miravet ganz in der Nähe nachspüren.

Kann man an einem solchen Ort eine Zeit leben und genießen?

Ja, das geht, ,man kann man sich dort einmieten und in einem Dorf leben, wo die menschliche Stimme noch der bestimmende Laut ist, falls überhaupt etwas zu hören ist.

Wollen Sie mal? Fragen Sie nach!

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